Sieg auf Helgoland - Drittes Mal in Folge - Ein besonderes Wochenende

Die Hauptdarsteller erzählen…

Max: „Landesmeisterschaft auf Helgoland!!!! Wir hatten 2 tolle Tage auf Helgoland. Um 9:30 fiel der Startschuss. Nebel und Wind machten den Lauf anstrengend, dennoch konnten wir den ersten Platz belegen. Mit dem Schiff fuhren wir glücklich und müde nach Hause.“

Oh ja, müde waren wir alle. Kein Wunder nach der „Tortur“. Die Strecke auf Helgoland verzeiht keine Fehler…Der erste Kilometer rund um den sehr windanfälligen Hafen geht noch, bevor es den berüchtigten „Düsenjäger“ in Richtung Oberland hochgeht. Steigungsraten von z. T. über 30% sprechen für sich…

Chiara: Als wir auf Helgoland ankamen und den Düsenjäger hoch zur Schule hoch gegangen sind, habe ich mich sehr erschreckt (und war auch ein bisschen überrascht), wie hoch und lang der Düsenjäger wieder war und hatte den Eindruck, dass der Düsenjäger noch mal gewachsen ist! Ich fand es sehr gut, dass wir am Abend vor dem Lauf noch mal die Strecke abgegangen sind.
 

Das war wahrscheinlich auch die richtige Entscheidung. Auch, dass wir uns schon sehr früh in unsere Schlafsäcke verkrochen haben, denn es ging früh raus…

Lasse: „Ich fand Helgoland sehr cool. Am Samstag sind wir leider schon um 5 aufgestanden aber es hat sich ja gelohnt. Ich war ziemlich aufgeregt vor dem Lauf ich hatte Bauchschmerzen, aber die gingen durch ihre Hilfe weg. Doch dann ging es los am Anfang ging es mit der Ausdauer, aber im Oberland wurde sie immer knapper, aber es ging noch. Das Training hat sich ja gelohnt. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und probiere wieder mit zu kommen, aber dafür muss ich noch viel trainieren.“

Ausruhen im Oberland? Mitnichten! Kleine Anstiege, Treppen, böige Winde und viele Kurven machen diese Strecke zu einer echten Herausforderung. Und auch der letzte Teil hat es in sich…

Paula: „Allerdings war es an der Langen Anna sehr windig. Die letzten Schritte meines Laufes fand ich anstrengend. Doch über den Sieg freuten wir uns alle. Die Rückfahrt mit der Fähre war sehr anstrengend.“

Freude über die Nominierung, die anstrengendsten Parts der Strecke und unser Teamgeist lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Selina: „Als ich erfahren hatte, dass ich beim Helgoland-Staffelmarathon dabei bin, habe ich mich riesig gefreut. Der Düsenjäger und die Lange Anna waren für mich das Anstrengendste von dem ganzen Lauf. Als ich ins Ziel lief und wir uns als Team den Sieg geholt haben, habe ich mich mächtig gefreut. Super fand ich auch, dass wir uns alle gegenseitig unterstützt und angefeuert haben. Ich würde mich freuen, wenn ich im nächsten Jahr wieder dabei bin.“

Es stimmt schon, jeder läuft am Ende für zwar für sich. Aber ein Staffelmarathon ist immer auch eine Teamleistung. Und wir haben uns alle gegenseitig unterstützt, sind hin- und hergelaufen, um uns anzufeuern und zu supporten.

Frieder: „Den Sieg haben wir uns alle verdient nach so intensivem Training. Die Strecke war sehr anspruchsvoll. Wir haben es geschafft, weil jeder im Team sein Bestes gegeben hat. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr.“

Ein ganz besonderes Wochenende auch deshalb, weil alle unsere Kids im nächsten Jahr noch einmal startberechtig sein werden und wir als das vermutlich jüngste Team unseren Titel verteidigt haben.

Falk Richter: „Die Insel wollte zum mittlerweile dritten Mal erobert werden und gemeinsam wurden der Titelverteidigung andere Dinge untergeordnet. Es gibt nichts Schöneres, als den Kindern und uns dieses erfolgreiche Erlebnis zu ermöglichen und auf der Bühne den Pokal zu heben. Ein großes Dankeschön an Lars Moeller für die perfekte Vorbereitung, für die nicht immer leichte, aber absolut richtige Auswahl der Starter und für das Vertrauen in meine Person.“

Die beiden „alten Säcke“ haben auf der Rückfahrt ihre Zusagen für die nächsten beiden Jahre erteilt und freuen sich auf eine motivierte Truppe, die auch 2018 bei der Siegerehrung wieder hören möchte: „Stand up, for the Champions…“