Bienvenida y muchas Gracias!

Lieben Dank an all unsere Schüler und Schülerinnen sowie die Gastfamilien, die durch ihr großes Engagement dazu beigetragen haben bzw. aktuell dazu beitragen, Gloriana ein Zuhause in Bad Segeberg und Umgebung zu bieten, denn so kann unsere „neue“ Gastschülerin aus Costa Rica am STG bleiben!!! Nicht nur ihre Patinnen, in diesem Fall Hanna, Caroline und Jana sind sehr froh darüber, denn unser charmantes Temperamentbündel ist eine Bereicherung für unser Schulleben. Bis Ende Januar 2017 wird Gloriana bleiben. Sie geht in die Q1 a, und wenn ihr Lust auf mittelamerikanische Kultur und Spanisch habt, sprecht sie an!  

England-Austausch 2015

Endlich war es soweit: wir saßen auf unseren gepackten Taschen und waren schon ganz gespannt auf unsere Austausch- Partner und die Familien. Am Flughafen in Stockport wurden wir dann alle ganz lieb empfangen. Wir sind am Abend gelandet und auch gleich mit in die Familien gegangen, um uns dort schon mal einzugewöhnen.

Am nächsten Tag hatten wir reichlich Gesprächsstoff; alle Familien der Austausch- Partner waren total nett und wir fühlten uns dort schon alle sehr wohl. Als wir dann in die Schule kamen, konnten wir unseren Augen kaum trauen: ohne jemanden, der sich dort auskennt, hätten wir uns gnadenlos verlaufen und wären wohlmöglich noch immer auf der Suche nach dem Treffpunkt, weil die Stockport Grammar eine unglaublich große Schule mit sehr vielen Gebäuden und Räumen ist. Dagegen ist unser Städtisches Gymnasium... nun- sehr klein. Damit wir auch ein bisschen was von Stockport und Umgebung kennenlernen, haben die Lehrer ein Programm für uns erstellt. Am ersten Tag haben wir einen Großteil des Schulalltags unserer Austauschpartner mitmachen können. Das war extrem interessant, auch wenn es Schule war (wir hatten ja auch eine Führung und einen Fototermin zwischen drin). Als es dann zum Mittagessen ging, war ich ziemlich überrascht: alle Schüler standen ordentlich in kleinen Grüppchen und einer schönen Schlange vor der Mensa! Unvorstellbare Situation, wenn man die großen Pausen in unserer Cafeteria betrachtet. Das Essen war auf jeden Fall sehr lecker und dieser Nachtisch war einfach nur himmlisch und ich glaube, dass mir da jeder zustimmen wird, der ihn gegessen hat. Am Wochenende hatten wir dann Zeit etwas mit der Familie zu unternehmen, wobei wir uns am Samstagabend- ohne Lehrer oder Eltern- zum Bowlen und anschließendem Essen im Pizza Hut getroffen haben. Der Abend hat allen sehr viel Spaß gemacht. Am Sonntag wurde der komplette Tag in der Familie verbracht bzw. es wurden Ausflüge mit dieser unternommen. Meine Familie ist mit mir indie wunderschöne Landschaft vom Lake District gefahren. Dieser liegt im Nord- Westen Englands und grenzt an die irische See und Schottland und ist ca. 130 km von Manchester entfernt. Zudem ist der Lake District einer der vierzehn Nationalparks Großbritanniens. Der Tag dort war wirklich unbeschreiblich schön und ich wäre am liebsten dort geblieben. Am Montag herrschte schon eine große Vorfreude auf den Tag; besonders auf Seiten der Jungs. Es stand der Ausflug zum Machester City Stadion an! Ich selber bin kein Fußballfan, aber wir hatten doch einige dabei, die sich sehr darauf gefreut haben. Das Stadion war extrem groß und wir haben eine Tour dadurch gemacht. Wenn man noch nie in einem Stadion gewesen ist, sondern das Feld immer nur im Fernsehen gesehen hat, dann denkt man gar nicht, dass das so riesengroß ist. Im Anschluss daran sind wir in die Stadt zum Shoppen gegangen, was natürlich eher die Mädchen- Seite zum Grinsen gebracht hat. Manchester ist wirklich riesig, aber ich muss sagen, dass ich die Stadt nicht wirklich hübsch fand. Am nächsten Tag sind wir zuerst zum Museum of Industry and Science gefahren, wo wirklich sehr alte bewundernswerte Maschinen standen. Anschließend ging es dann wieder mit dem privaten Schul- Minibus weiter in eine Kletterhalle. Das Klettern hatte allen Spaß gemacht. Nach dem Klettern ging es dann auch schon wieder zurück zur Schule, wo wir uns mit unseren Austausch- Partnern getroffen haben. Wie jeden Tag war auch an dem nächsten Tag zuerst die Registration mit den Partnern angesagt. Danach gab es eine Vollversammlung in der Schul- Aula, in der der Direktor verschiedene Dinge angekündigt und angesprochen hat. Nun... danach haben wir uns alle wieder getroffen, um einen weiteren Ausflug anzutreten. Zuerst sind wir zum Hut- Museum gefahren. (Wir alle fanden es wirklich nicht schön, weil die Führung unendlich langweilig war, obwohl die Dinge, die man dort sehen konnte, meiner Meinung nach gar nicht mal so langweilig waren.) in der Mittagspause sind wir in der Stadt gewesen- hauptsächlich zum Shoppen... Als Letztes an diesem Tag gingen wir in den Luftschutzbunker. Das war wirklich sehr interessant, jedoch erschreckend, wie die Leute damals leben mussten und wie das Leben in diesen Luftschutzbunkern ausgesehen hat.Und schon war der letzte Tag da. Die sieben Tage vergingen unglaublich schnell und wir waren alle traurig schon wieder fahren zu müssen. Wir haben noch zwei Stunden in der Schule verbracht. Und dann hieß es auch schon verabschieden, was alle ein wenig traurig gestimmt hat, da wir wirklich nette Familien und eine tolle Zeit hatten. Aber im Februar kommen die Engländer dann ja zu uns, weshalb der Abschied ja auch nicht für immer war. Ich muss wirklich sagen, dass ich überglücklich bin dabei gewesen zu sein, denn ich habe mich exzellent mit meiner Austausch- Partnerin verstanden und ebenso gut mit der Familie, in der ich mich richtig wohlfühlen konnte. Mal von dem Hut- Museum abgesehen haben alle anderen Ausflüge riesigen Spaß gemacht und ich habe immer wieder etwas dazu lernen können. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und hatte die wunderbare Möglichkeit in die englische Lebensweise einzutauchen. Jeder, der die Chance hat einen solchen Austausch mitmachen zu können, sollte dies auch tun, denn man lernt so viel Neues dazu und gewinnt neue Eindrücke (nein, englisches Essen ist nicht komisch, es ist wie das deutsche auch. Dies muss an dieser Stelle mal eingefügt werden). Zum Schluss geht noch ein großer Dank an unsere Lehrerinnen Frau Guckel und Frau Henningsen, die uns die sieben Tage (gut es waren nur fünf, aber egal) lang haben ertragen können.

Auf einen erfolgreichen und unvergesslichen Februar 2016!!

Gäste und Schülerpaten – the everyday life at the international STG

Vor zwei Wochen betrat sie zum ersten Mal “Neuland“: Natascha aus Zavyalovo in Russland, das liegt am Ural, rund 3.333 km von Bad Segeberg entfernt. Ausgestattet mit ein paar Brocken Deutsch, aber auch mit viel Neugier und Aufgeschlossenheit stand Natascha schüchtern und dennoch voller Mut vor dem Sekretariat des STG. Das soll also für ein Jahr ihre neue Schule sein. Ich begrüße sie gleich mit einem deutsch-englischen Wortschwall und heiße sie am STG herzlich willkommen. Typisch Lehrkraft eben. Ein halbes Jahr zuvor erging es Maria aus San Joaquin de Flores, Cosa Rica, etwa 9.400 km weit weg von Zuhause, ähnlich. Frierend, mit zu dünner Jacke, wartete sie gespannt vor dem Lehrerzimmer. Auch sie wird ein Jahr bei uns verbringen. Dies ist mittlerweile eine schöne Tradition am STG: Schülerinnen und Schüler aller Kontinente zieht es jährlich in unsere Klassenzimmer, um gemeinsam mit uns unsere Sprache, Kultur und vor allem unser Schulleben kennenzulernen und es zu bereichern.

Zum Glück habe ich beim ersten Empfang auch immer Schülerinnen oder Schüler der Klassen im Schlepptau, die unsere Gäste später besuchen werden und die sich sehr darauf freuen, diese als Schülerpaten durch den Schulalltag zu begleiten. In den genannten Fällen Jana und Hanna aus der Q1a / ehemals E2a. Nach einer herzlichen Begrüßung seitens der Schüler ist das Eis schnell gebrochen. Lächelnd gestikulierend begleiten Natascha bzw. Maria die Paten. Eine nette Klasse samt Lehrer erwartet sie, ebenso Deutschkollegen der Orientierungsstufe; bei ihnen sind unsere Deutschlerner auch jederzeit willkommen. Gastschüler als Paten durch den Schulalltag zu begleiten ist eine spannende, anspruchsvolle Aufgabe. Nicht nur Organisatorisches wird anfangs geklärt (wo liegen die Fachräume, Toiletten und die Cafeteria, welche Fächer es gibt, wie sieht der Stundenplan aus, woher bekommt man Schulbücher, wie funktioniert das mit den Entschuldigungen, wie liest man den Vertretungsplan, und, und, und), sondern auch Zwischenmenschliches oder kulturelle Eigenheiten gilt es zu entdecken. (Wir lernen z. B, dass eine Verabredung für 9.00 Uhr bedeutet, dass man auch um 10.00 Uhr oder 11.00 Uhr noch gut gelaunt und nicht gestresst erscheinen kann, eventuell auch erst am nächsten Tag).

Danke liebe Schülerpaten für euer Engagement und herzlich willkommen am STG liebe GastschülerInnen, wir sind gespannt auf die Zeit mit euch!