Aktuelle Termine


09.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

10.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

12.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

23.11. Die lange Nacht der Mathematik

20.12. Unterrichtschluss nach der 4. Stunde (11:10)

Weihnachtsferien vom

21.12.- 04.01.2019

25.01. Ende des 1. Schulhalbjahres

1.- 4. Stunde Unterricht nach Plan für alle Klassen

Ausgabe der Zeugnisse in der 5. Stunde

Unterrichtsschluss 12:10 Uhr

28.01.2019 beweglicher Ferientag

08.02. Elternsprechtag (15:00 - 18:00 Uhr)

Unterrichtsende nach der 5. Stunde (12:15 Uhr)

14.02.-21.02. Englandaustausch- Schüler in BS

19.02. Sextanerinfoabend ab 18:00 Uhr Pausenhalle

22.02. Tag der offenen Tür für die zukünftigen Fünftklässler

(08:00- 12:10 Uhr)

25.02.-08.03.) Betriebspraktikum der 9. Klassen

26.02. Infoveranstaltung zur Profiloberstufe für Eltern

19:30 Uhr Pausenhalle

28.02. Fasching für die 5. und 6. Klassen (15:00-17:00 Uhr)

04.03.- 08.03. Bündelungswoche

(Fahrten; Praktikum, Methodentage; Exkursionen)

21.03.Känguru-Wettbewerb für die Stufen 5-9 in der 3.+4. Stunde

03.04. letzter Schultag (Unterrichtsschluss nach der 6. Stunde)

 Osterferien 04.04. - 18.04.2019

 

 

 

 

 


 

Am 15.03.2018 besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen das Ein-Mann-Stück „Dreck“ in der „Mühle“. Der Schauspieler Alexander Matakas von der Kulturschule Leipzig beeindruckte dabei in der Rolle des Irakers Sad.

Sad verdient sein Geld als Rosenverkäufer. Er erzählt von seinem früheren Leben - er studierte Philosophie und Deutsch im Irak - berichtet von seinen Träumen und Erinnerungen an sein Herkunftsland. Seitdem Sad nun in Deutschland ist, sammelt er Erfahrungen mit Fremden-feindlichkeit und Verachtung. Er berichtet von vielen Vorurteilen, die ihm begegnen, und möchte verstehen, warum er unerwünscht ist. Sad wünscht sich dies so sehr, dass er sich teilweise aneignet, was ihm andere an den Kopf werfen. Trotzdem lässt er jederzeit spüren, wer die wahren Schuldigen sind.

Gespannt verfolgten die Schülerinnen und Schüler den Wechsel von Unterwürfigkeit, Verzweiflung und Überheblichkeit. Sad bezog die Zuschauer immer wieder mit ein, provozierte diese auch mal, löste dann aber die angespannte Stimmung mit Humor auf und begann seine nächste Anekdote zu erzählen.

In der Nachbesprechung mit dem Schauspieler Alexander Matakas waren viele der Anwesenden verblüfft, dass dieser akzentfrei Deutsch sprach, so überzeugend spielte der Darsteller seine Rolle.

Die Schülerinnen und Schüler tauschten sich über Fremdenhass, Fluchtursachen, Vorurteile und deren Entstehung aus.

 

Herr Bähr erinnerte in seiner Einführung auch an den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und betonte, dass dies auch bedeute, sich stetig mit Rassismus auseinanderzusetzen und Fremdenfeindlichkeit entgegenzutreten. Er bedankte sich bei Frau Roggon, die die Arbeits-gemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ leitet, für die Organisation der Veranstaltung.

Auch in diesem Jahr haben wir als Schule bei der Aktion Weihnachten im Schuhkarton mitgemacht. Die Arbeitsgemeinschaft Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage haben bereits das vierte Jahr diese Aktion ins Leben gerufen. 156 Geschenke konnten von den Schülerinnen und Schülern liebevoll entgegengenommen oder gepackt werden. Diese werden am Mittwoch, den 20.12.2017 an die Segeberger Tafel-Kunden verteilt. Bedacht werden dabei sowohl Familien als auch alleinstehende Personen.

Wir bedanken uns bei allen Spendern, die diese Aktion unterstützt haben, und natürlich bei den fleißigen Helfern der AG Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage sowie bei Frau Roggon und Herrn Witte.

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Fluchtfetzen – ein Kunstprojekt aus aktuellem Anlass Im Rahmen eines Qualifizierungsprojektes des Landes Schleswig-Holstein zur Kulturvermittlerin entstand die Idee einer Zusammenarbeit zwischen der Audiokünstlerin Daniela Kletzke und Antje Wilkening, Kunstlehrkraft am Städtischen Gymnasium: Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft Schule ohne Rassismus Schule mit Courage des Städtischen Gymnasiums haben junge Flüchtlinge aus unterschiedlichen Herkunftsländern interviewt. Diese Interviews wurden einem Kunstkurs des E-Jahrganges zur Verfügung gestellt. In Zweier- bzw. Dreiergruppen mussten sich die SchülerInnen mit dem Gehörten auseinandersetzen, erste Gedanken und Emotionen notieren. Ein im Unterricht behandelter kunsthistorischer Diskurs zum Thema „Installation“ bildete eine weitere Grundlage, an dem sich die SchülerInnen methodisch orientieren konnten. Durch gemeinsame Gespräche konnten erste Ideen skizziert und weiterentwickelt werden. Die Ergebnisse sind 11 sehr unterschiedliche Installationen, die sich mit dem Thema Flucht, Heimat und Integration beschäftigen. Dabei kamen unterschiedlichste Materialien und künstlerische Techniken zum Einsatz. Die aufgenommenen Interviews sind Teil der Installationen, die dem Betrachter einen Zugang zum Dargestellten ermöglichen. Die Kunstwerke, unter dem Titel Fluchtfetzen, werden beim Elternsprechtag des Gymnasiums, am 12. Februar, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Anschließend werden sie an unterschiedlichen Orten in Bad Segeberg und später ggf. auch im Kieler Ministerium aufgestellt und gezeigt.

 Seit bereits acht Jahren kann sich das Städtische Gymnasium als Mitglied des Projekts Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bezeichnen, das mittlerweile mehr als 1.790 Schulen umfasst. Ziel dieses Projektes ist es, dass sich Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften gegen Rassismus und Diskriminierung und für ein soziales, solidarisches und friedliches Miteinander an ihrer Schule und ihrem Alltag einsetzen. Im Vordergrund steht der Wunsch, die Schülerinnen und Schüler sowohl für die Wahrnehmung gesellschaftlicher Missstände zu sensibilisieren, als auch für ein Engagement gegen diese Missstände zu motivieren. In diesem Sinne haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl unterschiedlichster Aktionen organisiert. So haben sich beispielsweise 2013 und 2014 alle Klassenstufen bei der weihnachtlichen Paketaktion zugunsten der Segeberger Tafel beteiligt. Jeweils über 150 Pakete, von Schülern liebevoll verpackt, konnten am Vorweihnachtstag an Menschen in Not verteilt werden. Anknüpfend an den schönen Erfolg für alle Beteiligten wird es auch in diesem Jahr diese Aktion geben.

Mit besonderem Stolz erfüllt es uns, dass aus der Projektwoche 2014 unter dem Thema „kulturelle Vielfalt“ ein weiterreichendes, außerschulisches Engagement einiger Schüler hervorgegangen ist: Unter dem Namen „alle-in-ein-boot“ setzen sich diese Schüler und weitere an diesem Projekt beteiligte Jugendliche durch verschiedene Angebote für Flüchtlinge im Kreis Segeberg ein. Ihr Engagement wurde mit dem Deutschen Bürgerpreis 2014 auf Bundesebene belohnt. Im Rahmen der Projektwoche 2014 wurden u.a. durch Spenden und den Verkauf von Lebensmitteln 1.000 € eingenommen. Diese Summe ist auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zur Finanzierung eines Sprach- und Integrationskurses für Flüchtlinge an der Volkshochschule gespendet worden. In dem Projekt Croc&Yoyo sind etliche Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums als Paten für ausländische Grundschulkinder aktiv.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsproblematik ist es uns ein besonderes Anliegen, dieses Projekt weiterhin zu unterstützen und ähnliche zu fördern. In einer Aktion des Jahres 2015 haben einige Schüler der AG im Städtischen Gymnasium aus aktuellem Anlass über die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) informiert und für diese Spenden gesammelt. Lesungen mit der KZ – Überlebenden Margot Friedländer und Alwin Meyer, dem Autor des Buches „Vergiss deinen Namen nicht“ waren weitere eindrucksvolle Veranstaltungen an unserer Schule. Authentische Begegnungen mit dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte haben bei den Schülerinnen und Schülern Spuren hinterlassen.

Auch in Zukunft wird es regelmäßige Aktionen geben, die in der Schüler- und Lehrerschaft das Bewusstsein wachhalten, dass das Städtische Gymnasium das Prädikat Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu Recht trägt. Seit der Einweihung der ‚Memory-Wand‘ im Bereich des Haupteingangs im Juli 2015 wird das Städtische Gymnasium nun auch optisch diesem Prädikat auf eindrucksvolle Weise gerecht. Auf künstlerisch unterschiedliche Art haben ca. 150 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen Bildpaare gestaltet, die die grundlegenden Ideen des Projektes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage widerspiegeln.

se tafel 2014 1Die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich in der Vorweihnachtszeit durch eine Aktion auf soziale Missstände hinzuweisen und durch gemeinsames Handeln dazu beizutragen, diese zu lindern.

In diesem Jahr wurde in der Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage", die von Frau Roggon und Herrn Witte unterstützt wird, thematisiert, dass es auch in Bad Segeberg und Umgebung vermehrt Familien gibt, die auf Hilfe angewiesen sind. Es kam die Idee auf, eine Paketaktion durchzuführen. Zunächst wurde Kontakt zur Segeberger Tafel aufgenommen, einer Einrichtung, die gespendete Grundnahrungsmittel an bedürftige Menschen weitergibt. In der Weihnachtszeit werden dort auch Süßigkeiten und kleine Geschenke an Kinder verteilt. Die Erwachsenen gehen dabei leider leer aus. Aber auch diese freuen sich über eine Zuwendung und deshalb haben wir die Aktion bewusst auf Erwachsene ausgerichtet. Die Pakete mit weihnachtlicher Dekoration sollten hauptsächlich leckere Lebensmittel, wie Honig, Nüsse, Süßigkeiten, sowie einen weihnachtlicher Gruß enthalten. Insgesamt wurden von Schülern und Lehrern gepackt, die am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in den Räumen der Segeberger Tafel von einer Schülergruppe persönlich an die Erwachsenen übergeben wurden.

Ebenfalls in der Vorweihnachtszeit erhielten alle Schüler der Eingangsstufe des Städtischen Gymnasiums eine schönes Präsent: Amnesty International, eine unabhängige Organisation, die sich weltweit für die Bewahrung von Menschenrechten einsetzt, indem sie sich u.a. für die Freilassung politischer Gefangener stark macht, hat 235 Taschenkalender für das Jahr 2014 gespendet. Die Kalender sind sehr beliebt, da sie interessante Informationen auf den Punkt bringen und gleichzeitig ein nützlicher Begleiter im Schulalltag sind.

Bei dem Treffen der Gruppe Amnesty International aus Bad Segeberg und Schülern der Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" wurde gegenseitiges Interesse bekundet, in nächster Zeit ein gemeinsames Projekt - auch in Hinblick auf die nächste Projektwoche – zu erarbeiten. Wer Interesse an unserer Arbeit hat, ist herzlich eingeladen, sich an Herrn Witte oder Frau Roggon zu wenden.

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