Aktuelle Termine


18.-20.06.2018

Mündliche Abiturprüfung

Erste Hilfe Kurs für die 8. Klassen


22.06.2018

Abiturentlassungsfeier (15:00 h DMS)


Zeugniskonferenzen

26.06. - 6. + 9. Klasse

28.06. - 5. Klasse; E Jhg; Q1 Jhg

02.07. - 7. + 8. Klasse


25.06.2018

Berufsinformationstag Q1 Jahrgang


06.07.2018

Letzter Schultag vor den Sommerferien

(Unterrichtsende nach der 4. Stunde)


07.07.2018

Abiball Golan-Werft Lübeck

Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Peter Struck im STG

Lernen funktioniert in einer zunehmend vernetzten Welt heute anders, weil Kinder heute anders sind und ihnen andere Möglichkeiten geboten werden. Darauf sollte beim Lernen in der Schule und zuhause reagiert werden, betonte Prof. Dr. Peter Struck beim Vortrag „Hirngerechtes Lernen“ vor rund 200 Eltern und 70 Lehrern im Städtischen Gymnasium in Bad Segeberg am 30. Januar 2017. Der Erziehungswissenschaftler aus Hamburg erklärte auf launige Weise die Eigenarten unseres Gehirns und Lernprozesse, auf die Schulen und Elternhäuser Wert legen sollten.

<p">Jungen lernen anders als Mädchen, Kinder anders als Jugendliche. Aber nicht nur darauf muss laut Struck geachtet werden. „Das Können sollte im Mittelpunkt stehen“, erklärte Prof. Struck. Es gehe nicht mehr so um Wissensvermittlung. Selber denken sei besser als lediglich einer Lehrkraft zuzuhören. Lernen durch Reden und Handeln funktioniere am besten, frontale Unterrichtsformen sind für Kinder und Jugendliche nach dem derzeitigen Wissensstand nicht sinnvoll. <p">„Gute Schulen sind nicht aufgrund einer Regierung gut und bekommen nicht unbedingt mehr Geld“, sagte Struck. Sie verfügten meistens über eine starke Schulleiterpersönlichkeit und Konsens im Kollegium. Schulen benötigten ein klares Profil und ein Schulprogramm mit eindeutiger Schwerpunktsetzung. Die Bedeutung der Noten sollte nicht so hoch sein. Gute Schule machten Vieles, was sie eigentlich nicht dürften. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern sei ebenfalls von Vorteil. Theater spielen, Musik machen und künstlerische Tätigkeiten würden zudem helfen, den Lernerfolg bei Schülern zu steigern. Kinder müssten herausgefordert werden, vor allem die, die über ein nicht so großes Selbstwertgefühl verfügten. So genannte Dritte, externe Künstler, Musiker oder Handwerker, die Expertenwissen extern mitbrächten, könnten außerdem einen Gewinn für den Schulalltag darstellen.

Der Vortrag war unterhaltsam und die Zuhörer konnten viel Wissenswertes mitnehmen, wenn auch manche Thesen nicht von allen geteilt wurden.

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