Aktuelle Termine


 

20.09. Englandaustausch (20.-27.09.)     

28.09. Unterrichtsschluss nach der 6. Stunde

Herbstferien vom 01.10.-19.10.2018

31.10.2019 Reformationstag (Unterrichtsfrei)

01.+ 02. 11. Schulfotograf für die Klassen 5.+7.+E-Jahrgang   

08.11. Theater-Premiere:

Ein Käfig voller Narren    

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

09.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

10.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

12.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

23.11. Die lange Nacht der Mathematik

20.12. Unterrichtschluss nach der 4. Stunde (11:10)

Weihnachtsferien vom

21.12.- 04.01.2019

25.01. Ende des 1. Schulhalbjahres

1.- 4. Stunde Unterricht nach Plan für alle Klassen

Ausgabe der Zeugnisse in der 5. Stunde

Unterrichtsschluss 12:10 Uhr

28.01.2019 beweglicher Ferientag

08.02. Elternsprechtag (15:00 - 18:00 Uhr)

Unterrichtsende nach der 5. Stunde (12:15 Uhr)

14.02.-21.02. Englandaustausch- Schüler in BS

19.02. Sextanerinfoabend ab 18:00 Uhr Pausenhalle

22.02. Tag der offenen Tür für die zukünftigen Fünftklässler

(08:00- 12:10 Uhr)

25.02.-08.03.) Betriebspraktikum der 9. Klassen

26.02. Infoveranstaltung zur Profiloberstufe für Eltern

19:30 Uhr Pausenhalle

28.02. Fasching für die 5. und 6. Klassen (15:00-17:00 Uhr)

04.03.- 08.03. Bündelungswoche

(Fahrten; Praktikum, Methodentage; Exkursionen)

21.03.Känguru-Wettbewerb für die Stufen 5-9 in der 3.+4. Stunde

03.04. letzter Schultag (Unterrichtsschluss nach der 6. Stunde)

 Osterferien 04.04. - 18.04.2019

 

 


 

Mädchen sind an Shopping, schminken und vielleicht noch schicken Schuhen interessiert. Mit Naturwissenschaften haben sie nichts am Hut. Dass dies ein nicht haltbares und stereotypisches Vorurteil ist, bewiesen drei Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums in Bad Segeberg – obwohl das Thema „Schminken“ tatsächlich von größter Bedeutung für ihren Erfolg war. Die Jungforscherinnen Josefine Plumhoff, Nele Rose und Lucy Pirk haben beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ der „Jugend forscht“- Sparte für jüngere Teilnehmer den zweiten Platz belegt. Mit ihrem Projekt „Alles über Mascara“ überzeugten sie die Jury bei der Regionalrunde in Elmshorn im Bereich Chemie.

Das Förderprogramm Jugend Aktiv hat mir wertvolle Anregungen bezüglich meiner beruflichen Zukunft gegeben und meinen ursprünglichen Wunsch, Mathematik zu studieren, bestärkt. Dabei hat mir der Intelligenzstrukturtest bei Frau Fütty geholfen, meine Stärken und Schwächen besser kennen zu lernen. Auch das Rhetorikseminar bei Herrn Kienel kann ich nur weiterempfehlen. Mit seinem beeindruckenden, charismatischen Auftreten hat er uns gelehrt, wie man leichter und besser Vorträge hält oder Diskussionen führt.

Das Wichtigste des Förderprogramms ist das persönliche Coaching. Gleich im ersten Augenblick hat mein Coach, Herr Mehl, meine zentralen Charakterzüge erkannt. Natürlich sollte man von dem Coaching nicht das Unmögliche erwarten. Das Coaching unterstützt entscheidend das Herausfinden des eigenen Werdegangs. Die Entscheidung muss aber letztlich jeder selbst treffen. Der Coach vereinfacht dies durch sein Wissen und seine Erfahrung. Mein Coach wird auch während meines Studiums für meine Fragen offen sein und mir zur Seite stehen.

Das Förderprogramm bietet uns Teilnehmern Möglichkeiten, die anderen Schülern leider verwehrt bleiben, denn eigentlich benötigt jeder eine solche individuelle Förderung. Nachweislich verringert sie die Anzahl der Studienabbrüche und der Studiengangwechsel erheblich. Deshalb möchte ich nochmal betonen, dass das Förderprogramm eine große Hilfe dabei ist, die eigene Zukunft zu planen und bestmöglich zu gestalten. Die Teilnahme an Jugend Aktiv ist deshalb für jeden empfehlenswert.

 

Hier liegt ein weiterer Artikel zu Jugend Aktiv aus dem "Hamburger Abendblatt" für Sie zum Download bereit: Download (459 kB).

Junior Akademie 2012Die JuniorAkademien finden alljährlich am Anfang der Sommerferien statt und bieten interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten sowie Professoren und Wissenschaftlern zwei Wochen lang in den Sommerferien auszutauschen. Bereits im Vorfeld gibt es ein Vorbereitungstreffen, in dem sich die etwa 100 Beteiligten kennenlernen und über den Ablauf ihres kommenden Aufenthalts informieren konnten. Bereits an diesem Tag bekam man einen ersten Einblick in die Materie, mit der man sich beschäftigen würde.
Am 24. Juni schließlich, drei Tage nach Beginn der Sommerferien,  trafen sie sich dann in St. Peter-Ording am Nordsee-Internat, wo sie die nächsten Tage verbringen würden. Nach kurzen Organisationsarbeiten bekam man sein Wohnhaus und Zimmer zugeteilt, durfte es beziehen und dann eine Mensa aufsuchen. Es dauerte nicht lange, da waren alle anwesend und es ging ans „Eingemachte“. Die Teilnehmer wurden in verschiedene, kursunabhängige Gruppen aufgeteilt und durften bei peitschendem Nordseewetter eine Schnitzeljagd über das Internatsgelände zu Fuß oder mit dem mitgebrachten Fahrrad machen, um sich und das Gelände besser kennenzulernen.
Schon am Nachmittag folgte dann die erste Kursarbeit, welche, wie das alltägliche Plenum, im gleichen Schulgebäude stattfand und nicht, wie vorerst geplant, 15 Minuten entfernt in der Stadt. Regelmäßige Pausen mit Kaffee und Kuchen sowie ein vollwertiges Frühstück, Mittagessen und Abendessen aus der internatseigenen Kantine ließen auch den hungrigsten Magen zufriedenstellen. Für den Wissensdurst der Teilnehmer hatten auch die Kursleiter reichlich Material. Keine Frage blieb unbeantwortet und kein Problem ungelöst. Am Abend, nachdem sich jeder eingefunden hatte, gab es dann noch ein letztes Plenum, quasi eine Zusammenfassung des vergangenen Tages. Es wurden darüber hinaus noch Informationen und Anmeldelisten für anderweitige Projekte verteilt, wie zum Beispiel die Entfaltung der künstlerischen Ader in einem Kunstatelier oder die Möglichkeit Frühsport zu betreiben. Abschließend war um 22.00 Uhr Nachtruhe und damit Ende eines aufregenden Tages, von dem noch 13 weitere folgen sollten.
Die folgenden Tage waren geprägt von intensiven Diskussionen und Erfahrungen. Dabei ging es nicht immer nur um die verschiedenen, vorgegebenen Projekte, sondern auch um Weltanschauungen und das Sozialwesen unserer Gesellschaft. Binnen weniger Tage hatte man fast 100 neue Freunde gefunden, die die gleichen Interessen oder zumindest genauso spannende teilten. Es wurden Unterhaltungen gepflegt, die in einer normalen Schule nicht  anzutreffen waren. Selbst falls mal ein Streit in dieser harmonischen Gemeinschaft ausbrach, wurde dieser ganz anders geführt, als man ihn von 14-16-Jährigen erwarten würde. Auch die Gestaltung der Freizeit, von der es reichlich gab, war einmal nicht von Computerspielen oder Fußball eingenommen. Viel eher gab es Aktivitäten, von den Kursleitern oder Schülern selber, die sonst nicht so häufig vorkommen. Dennoch gab es natürlich auch Angebote wie Basketball, Hockey, Joggen, Wattwanderungen usw. Die Schüler für sich probierten ebenfalls Dinge aus, die sie Zuhause wohl nicht getan hätten. Während des kompletten Tages sah man kleine Gruppen über das Internatsgelände flanieren oder auf dem nahen Deich wandern, ganz vertieft in geistreiche Gespräche.
Vielen ging es während ihrer Aufenthaltszeit weniger um die Kurse als viel mehr um die Gemeinschaft, die innerhalb kürzester Zeit geschlossen für einander einstand. Während der zwei Wochen kam es nicht einmal zu Herabwürdigungen des Gegenübers, überzogener Arroganz, Beleidigungen, kurz: all das, was man leider an normalen Schulen antrifft, blieb den 100 Junioren zwei Wochen lang erspart. Es bestand kein Stress beim Lernen und die Ausgelassenheit war deutlich zu spüren.
Jeder Kurs machte Exkursionen, welche speziell auf ihr Themengebiet abgestimmt waren. Eine Gruppe reiste ins ferne Dänemark, um die dortigen Steilküsten mal auf eine andere Weise zu betrachten, wohingegen eine andere Gruppe das Technikmuseum in Berlin besichtigte. Selbst eine kleine Sprachexkursion war gegeben. Und das alles innerhalb der ersten Woche.
Dann kam das Wochenende und damit das „Bergfest“. Hier wurden nun einmal die Ergebnisse der Freizeitbeschäftigungen gezeigt. Es gab sogar ein Fußballspiel gegen ein dortiges Fußballcamp. Dieses Spiel hatte schon Tradition, wenngleich die JuAk immer verloren hatte. Allerdings nicht diesmal. Es könnte ein Beweis des Zusammenhalts der Teilnehmer sein oder natürlich einfach nur Glück, aber dieses Mal triumphierte die JuniorAkademie mit 3:0 über das Fußballcamp. So viel zum Thema: unsportliche Streber.
In der zweiten Woche dann, die allen viel zu schnell kam, wurden Vorbereitungen für die kommende Präsentation getroffen, in der die Ergebnisse der einzelnen Kurse den Eltern, Verwandten, Lehrern, anderen Gruppen und natürlich Förderern vorgestellt werden sollten. Extra dafür musste eine komplette Sporthalle umfunktioniert werden, damit sie den Anforderungen entsprach.
Und viel zu schnell kam dann auch schon der „große Tag“. Die Sachen wurden gepackt, eingeladen und jeder machte sich reisefertig. Es wurde ein letztes gemeinsames Mittagessen eingenommen und ein letztes gemeinsames Plenum abgehalten. Im Laufe des Nachmittags trafen dann auch die Gäste ein, um zu sehen, was ihr Nachwuchs geschaffen hatte. Über anderthalb Stunden folgte dann die Vorstellung der einzelnen Projekte, bis schließlich die eigentliche Präsentation durch diverse Reden von Bildungsministerin und Förderer, Schulleiter und Kursleiter eingeleitet wurde. Dagegen war die Präsentation der Schüler recht kurz, dafür aber unheimlich intensiv und aussagekräftig. Ein Kurs stellte eine neue, erfundene Sprache vor, ein anderer den Untergang der Welt am 21.12.2012 und welche physikalischen Hintergründe diese Theorie hatte, ein weiterer zeigte die Ergebnisse von zwei Wochen Maschinenprogrammierung und dann gab es noch einen, der einmal jedem Laien den ellenlangen Weg der Gesetzgebung im Detail erklärte. Abschließend verabschiedeten sich auch die Junioren von den Gästen und voneinander. Nicht wenige Taschentücher blieben an diesem Tag trocken.
Heute sind die Teilnehmer zwar alle wieder in der Schule und gehen ihre eigenen Wege, aber sie stehen dennoch alle in engem Kontakt zueinander und es gibt immer wieder Treffen von Ehemaligen, die noch einmal, und sei es auch nur für ein paar Stunden, voller Freude einander treffen und etwas unternehmen.

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