Aktuelle Termine


09.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

10.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

12.11. Theater-Aufführung:

Ein Käfig voller Narren

(19:00 - 22:00 Uhr) Pausenhalle

23.11. Die lange Nacht der Mathematik

20.12. Unterrichtschluss nach der 4. Stunde (11:10)

Weihnachtsferien vom

21.12.- 04.01.2019

25.01. Ende des 1. Schulhalbjahres

1.- 4. Stunde Unterricht nach Plan für alle Klassen

Ausgabe der Zeugnisse in der 5. Stunde

Unterrichtsschluss 12:10 Uhr

28.01.2019 beweglicher Ferientag

08.02. Elternsprechtag (15:00 - 18:00 Uhr)

Unterrichtsende nach der 5. Stunde (12:15 Uhr)

14.02.-21.02. Englandaustausch- Schüler in BS

19.02. Sextanerinfoabend ab 18:00 Uhr Pausenhalle

22.02. Tag der offenen Tür für die zukünftigen Fünftklässler

(08:00- 12:10 Uhr)

25.02.-08.03.) Betriebspraktikum der 9. Klassen

26.02. Infoveranstaltung zur Profiloberstufe für Eltern

19:30 Uhr Pausenhalle

28.02. Fasching für die 5. und 6. Klassen (15:00-17:00 Uhr)

04.03.- 08.03. Bündelungswoche

(Fahrten; Praktikum, Methodentage; Exkursionen)

21.03.Känguru-Wettbewerb für die Stufen 5-9 in der 3.+4. Stunde

03.04. letzter Schultag (Unterrichtsschluss nach der 6. Stunde)

 Osterferien 04.04. - 18.04.2019

 

 

 

 

 


 

JuniorAkademie St. Peter-Ording 2017

110 Jugendliche, 40 Betreuer und Kursleiter. Alle zusammen, zwei Wochen lang, in zwei Häusern auf dem Nordseecampus in Sankt Peter-Ording. Jeder mit einem roten Band um den Hals, Name und Kurs darauf notiert. Aber wozu das Ganze? Dauch ie Antwort: Eine Versammlung besonders interessierter Jugendlicher, die verrückt genug waren, sich in ihren Ferien freiwillig mit dem Lernen zu beschäftigen. Diese Versammlung nennt sich „JuniorAkademie“ und findet für die Jugendlichen der 8. bis 10. Klassen der Schulen in Schleswig-Holstein und Hamburg jedes Jahr auf dem Gelände des Nordseecampus in Sankt Peter-Ording statt. Und dieses Jahr durften auch wir Teil der JuniorAkademie sein.

Um einen Platz an der Akademie zu erhalten mussten wir, Shirley Gohert und Marie Biethahn, ein Motivationsschreiben verfassen, das gemeinsam mit einem durch die Lehrkräfte verfassten Gutachten, von der Schule als Bewerbung eingereicht wurde. Danach erhielten wir von den Veranstaltern der Akademie Unterlagen zugeschickt, in welchen wir unsere Wunschkurse angeben sollten. Ende April erhielten wir dann die Zusagen mit der Einladung zum Vorbereitungstreffen.

Am 24. Juli war Tag der Anreise. Mit Vorfreude erreichten wir den Nordseecampus und parkten vor dem Haus, in dem alle Mädchen in den nächsten zwei Wochen wohnen würden. Schon bald nach unserer Ankunft wurden die Türen geöffnet und jeder nannte seinen Namen. Wir erhielten unser rotes Band, das wir die nächsten Wochen tragen mussten, und unsere Zimmernummer genannt. Wir bezogen unsere Zimmer und schauten, wo die anderen Mädchen, mit denen wir vorher bereits über WhatsApp Kontakt hatten, ihre Zimmer hatten. Nachdem wir unsere Mitbewohner kennengelernt hatten, war es auch schon an der Zeit, sich zum ersten Plenum der nächsten zwei Wochen zusammenzufinden. Dadurch, dass wir verschiedene Kurse besuchten, verbrachten wir alle unsere Tage unterschiedlich, doch folgten sie alle dem gleichen Schema: Freiwilliger Frühsport, Frühstück, Morgenplenum, Kurszeit, dann Mittagessen, küA Zeit (kursübergreifenden Angebote) und anschließend eine kurze Kuchenpause, die von einigen Kursen bereits im Arbeitsraum abgehalten wurde, da direkt nach der Pause die zweite Kurseinheit folgte. Gegen 18 Uhr gab es dann wieder etwas zu essen und eine Stunde später fanden erneut küAs statt. Den Tagesabschluss bildeten dann die Freizeit und das Abendplenum, das jeden Abend um 22 Uhr stattfand. Ab 22.10 Uhr herrschte Nachtruhe im ganzen Haus und diese war für viele nicht schwer einzuhalten, da die Tage sehr interessant gestaltet und gleichzeitig anstrengend waren.

Die kursübergreifenden Angebote (küAs) setzten sich aus Angeboten aus vielen verschiedenen Bereichen zusammen, sodass für jeden etwas dabei war. Regelmäßig angeboten wurden zum Beispiel Musik, Gesang und Tanz, Fußball, Frühsport, Paartanz und Gesellschaftsspiele wie „Werwolf“. An einigen Tagen fanden auch Aktionen wie Volleyball und Tennis statt. Allgemein dienten die kursübergreifenden Angebote zum Kennenlernen anderer Akademieteilnehmer und zur Entspannung zwischen den Kursen, sodass wir aufnahmefähig weiterarbeiten konnten.

Ich, Shirley, nahm bei der diesjährigen JuniorAkademie in Sankt Peter-Ording am Architekturkurs teil. In diesem Kurs lernten wir verschiedene Darstellungstechniken von Räumen, aber auch nützliche Skizzen anzufertigen und unser vorhandenes Material so zu nutzen, dass daraus Modelle entstehen konnten. Wir gestalteten bereits in unserer ersten Kurseinheit unser erstes eigenes 3D-Modell, in denen alle Verarbeitungsmethoden kombiniert wurden und erhielten ein neues Raumbewusstsein, da wir unsere eigenen Körper in der nächsten Einheit ausmaßen. Dies diente dazu, Räume groß genug zu planen um auch anschließend noch Platz für die Einrichtung zu haben. Zwischen den Projekten hörten wir einzelne Vorträge über berühmte Bauwerke und ihre Hintergründe, die uns Ideen für unsere eigenen, viel kleinere Projekte lieferten. Unser vorletztes Projekt aber sollte einen Raum verändern, genauso wie unser Abschlussprojekt. Als Abschluss unserer zweiwöchigen Kurszeit sollten wir alle erlernten Fähigkeiten anwenden und unseren eigenen, nach unseren Vorstellungen designten Raum, darstellen. Nach den Kurseinheiten besuchte ich das Kunstatelier und abends traf ich mich mit anderen, um das Spiel „Werwolf“ zu spielen.

Ich, Marie, nahm am Biochemiekurs ,,Von der Wiege zur Wiege - Abfall einfach mal anders“ teil. Wir beschäftigten uns mit Kreisläufen, dem Klimawandel, der Verschmutzung von Gewässern und dem Cradle to Cradle-Konzept. In den Kurseinheiten führten wir Stationsarbeiten durch oder untersuchten Begebenheiten mit Versuchen. Doch auch die Exkursionen kamen nicht zu kurz. So besuchten wir die Wattenmeer Schutzstation, erhielten eine geführte Wattwanderung und fuhren nach Husum um den Saprobienindex der Husumer Mühlenau zu bestimmen. Außerdem besuchten uns zwei Vertreter des Cradle to Cradle-Konzepts, mit denen wir unsere Ansichten über das Konzept diskutiert haben, denen wir Fragen stellen und auch Verbesserungsvorschläge äußern konnten. Im Vorfeld der Akademie hatten alle Kursteilnehmer kurze Vorträge zu einzelnen Themen vorbereitet, sodass wir, bevor wir intensiv zu den Themen arbeiteten, schon einen kleinen Einblick erhielten. Nach den Kurseinheiten ging ich zur küA Tanzen, spielte Tennis oder fuhr mit anderen Akademieteilnehmern an den Strand oder in die Stadt. Besonders interessant war die küA Astrofotografie, bei der wir zweimal nachts auf den Deich fuhren, um die Milchstraße zu fotografieren.

Wir beide besuchten außerdem einen Vortrag über Einsteins Relativitätstheorie und die Entdeckung von Gravitationswellen, der sehr interessant und lehrreich war. Des Weiteren nahmen wir an der, von Akademieteilnehmern angebotenen küA Standardtanz teil, wo wir viele weitere Akademieteilnehmer kennenlernten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die JuniorAkademie für uns ein sehr schönes Erlebnis war, da wir viele neue und schöne Erfahrungen gesammelt haben. Nirgendwo anders haben wir bisher so viele offene, interessierte und motivierte Jugendliche getroffenen. Dadurch, dass wir mit Teilnehmern aus anderen Kursen in einem Zimmer waren, haben wir auch Informationen über die Lerninhalte der anderen Kurse erhalten und uns mit vielfältigen Interessen und Ansichten auseinandergesetzt. Besonders positiv empfanden wir auch die Lernatmosphäre und Gruppendynamik, denn alle die bei der Akademie waren, hatten ein Interesse am Lernen, Ausprobieren und Erforschen von Neuem, wobei wir von unseren ebenfalls sehr motivierten Kursleitern unterstützt wurden. Wir profitierten alle von unseren unterschiedlichen Ideen und bereicherten uns dadurch gegenseitig.

Außerdem denken wir, dass die weitgehend freie Gestaltung der Lerninhalte und die Möglichkeit, diese frei zu wählen, ein gutes Lernkonzept darstellt, welches teilweise auch in Schulen angenommen werden sollte. Ein vorgegebenes Thema ist die Basis, jedoch motiviert das freie Arbeiten mit selbst wählbaren Materialien die Jugendlichen zum effektiven Arbeiten. Wir würden jedem, der die Möglichkeit bekommt, sich zu bewerben, raten, dies zu tun, denn die ersten zwei Wochen der Ferien in St. Peter-Ording zu verbringen, lohnt sich definitiv.

 

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