Aktuelle Termine

10.01.-11.01.2018

Medienkompetenztraining 7. Klassen in der Jugendakademie


15.01.-26.01.2018

Betriebspraktikum der 9. Klassen


18.01.2018

Zeugniskonferenz 5. und 7. Klassen und 6b


22.01.2018

Zeugniskonferenzen 6. und 9. Klassen außer 6b


23.01.2018

Zeugniskonferenz E-, Q1- und Q2 Jahrgang


22.01.-23.01.2018

Medienkompetenztraining 7. Klassen in der Jugendakademie


26.01.2018

Ende 1. Schulhalbjahr - Unterrichtsende nach der 5. Stunde


02.02.2018

Lesenacht der 5. und 6. Klassen


09.02.2018

Elternsprechtag (15.00 - 18.00h)


15.02.-22.02.2018

Englandaustausch - Besuch aus Stockport


20.02.2018

Informationsabend zur Einschulung (18:00 h Pausenhalle)


23.02.2018

Tag der offenen Tür für die neuen Fünftklässler (8.00 - 12.00h)


26.02.2018

SET - unterrichtsfrei


12.03.-23.03.2017

Initiierte Abstinenz


13.03.2017

Elternabend Klasse 7 mit WPU-Info - zentral in Pausenhalle (19.30h)


15.03.2017

Känguru-Wettbewerb Mathematik


21.03.2018

Pädagogische Konferenzen


21.03.2018

Schulelternbeirat


27.03.2018

Abitur 2018 - Schriftliche Abiturprüfung Profilgebendes Fach


27.03.2018

Bundesjugendspiele Geräte 6. Klassen


29.03.-13.04.2018

Osterferien


07.05.-09.05.2018

bewegliche Ferientage


10.05.2018

Himmelfahrt


11.05.2018

vom Ministerium festgelegter Ferientag

Am 07.12.2016 waren wir vom Drehtürkurs „Penguin-Science“ an der Kinder- und Schüleruni in Kiel, um uns ein Vortrag namens „Am Limit – Forschungsexpeditionen ins ewige Eis der Polarregionen“ anzuhören. Diesen Vortrag trug Dr. Gerit Birnbaum vor, die extra aus Bremerhaven angereist war. In einem großen Hörsaal saßen sehr viele Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, aber auch teilweise etwas jüngere Kinder. Und dann ging es endlich los: Zuerst erzählte sie uns alles über den Nordpol und zeigte uns auch an einem Bild, wie sich dort die große schwimmende Eisscholle im Laufe der letzten Jahre verändert hatte. Anschließend teilte sie uns den fast doppelt so langen Teil über den Südpol mit. Mit vielen Experimenten, Texten und Bildern ging es spannend weiter mit dem Leben und Forschen der Forscher und der Forschungsstation selbst. Diese 50 Minuten habe ich sehr genossen und fand es wirklich lehrreich. Es war auch für unser Alter perfekt geeignet und ich könnte gern noch ein zweites Mal dort zur Uni gehen und mir es nochmal anhören.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

die Mathematik-Olympiade geht in eine neue Runde und ihr könnt mitknobeln, kombinieren, kreativ werden und dabei eure mathematischen Stärken testen und unter Beweis stellen.

Die Aufgaben der Schulrunde (erste Stufe) könnt ihr bei euren Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern in gedruckter Form abholen oder hier herunterladen. Achtet bei der digitalen Version darauf, dass sich der Wettbewerb an alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 12 unserer Schule richtet und für unterschiedliche Klassenstufen auch verschiedene Aufgaben gestellt werden.

Wenn ihr euch für die Regionalrunde (zweite Stufe) qualifizieren oder einfach nur eine Rückmeldung zu euren Ideen haben wollt, so gebt eure Lösungen bis zum 14.10.2016 bei eurer Mathematiklehrerin oder eurem Mathematiklehrer ab.

Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizieren sich für die 2. Runde der Mathematik-Olympiade, die am 09.11.2016 als Regionalrunde in Bad Segeberg stattfinden wird.

Im Rahmen der Begabtenförderung gibt es für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 einen Vorbereitungskurs, der während der Intensivierungsstunden stattfindet. In diesem Kurs könnt ihr an den Aufgaben der Schulrunde arbeiten und gemeinsam mit Mitschülern über Lösungsideen nachdenken und diskutieren.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß beim Grübeln.

Eure Mathematikfachschaft und euer SHiB-Team  

 

Das schulische Angebot umfasst eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften, in denen besonderen Neigungen und Begabungen nachgegangen werden kann. Zudem kann man an verschiedenen Wettbewerben teilnehmen.

Im Rahmen der Förderung durch Enrichment-Kurse nimmt das Städtische Gymnasium Bad Segeberg seit 2005 als Stützpunktschule am Projekt „Förderung hoch begabter Kinder und Jugendlicher im Kreis Segeberg“ teil. Das Projekt wird im Verbund mit mehreren Schulen aus dem Kreis Segeberg sowie der Stadt Neumünster (seit 2006) und in Zusammenarbeit mit dem Ministerium und der Stiftung der Sparkasse Südholstein gestaltet, die das Projekt finanziell unterstützen und die Organisation übernommen haben.

Allgemeine Informationen zum Thema „Hochbegabung“ finden Sie unter
http://www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Service/Broschueren/Bildung/Hochbegabte.html

Weitere Fördermöglichkeiten gibt es durch die „Deutsche Junior Akademie“, die seit 2006 besteht. Sie ermöglicht es, einen/ eine überdurchschnittlich begabte/n Schüler/in der Jahrgangsstufe 8 bis 10 zur Teilnahme zu empfehlen. Beide bislang empfohlenen Schüler haben auch an der Sommerakademie teilnehmen können.

Die „Deutsche SchülerAkademie“ fördert besonders befähigte und motivierte Jugendliche der letzten beiden Jahrgangsstufen auf Empfehlung der Schule. Trotz weniger zur Verfügung stehender Plätze konnten auch hier Schüler/innen unserer Schule am Seminar teilnehmen.
http://www.deutsche-schuelerakademie.de/

Ferner kann das Städtische Gymnasium durch die Zusammenarbeit mit dem Verein „Jugend Aktiv e. V.“ Schüler/innen der letzten beiden Jahrgangsklassen zur Teilnahme am Förderprojekt JUMP (Jugend mit Profil) empfehlen. Die Schüler/innen nehmen an einem zweitägigen Rhetorikseminar teil, erfahren in Persönlichkeitstests etwas über ihre persönlichen Stärken und Schwächen und erhalten in Coachings Hinweise zu weiteren Planungen nach dem Abitur.

www.jugendaktiv.org

Frau Cochanski steht in Fragen der Hochbegabung als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Besonders begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern wird im Enrichment-Programm des Landes Schleswig-Holstein die Chance geboten, Erfahrungen mit Themen, Problemen, Kulturen, Fachdisziplinen und Berufsfeldern zu machen, die in dieser Tiefe und Breite nicht im Schulunterricht vorgesehen sind.

Ziel ist es, Stärken zu fördern, neue Interessen zu wecken oder zu entdecken und dadurch Freude zu weiterem Lernen anzuregen.

In Verbünden unterschiedlicher Größe sind aktuell 60 Stützpunktschulen zusammengeschlossen. Diese bieten ein spezielles Kursprogramm für nominierte Schülerinnen und Schüler von insgesamt ca. 250 Schulen an. Im Schuljahr 2011/12 haben ca. 200 Kurse stattgefunden, an denen landesweit rund 2200 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Die gesamte Organisation des Enrichment-Programms wird über www.enrichment.schleswig-holstein.de gesteuert. Dort kann man auch die beteiligten Schulen, Ansprechpartner und das Kursprogramm finden. Das Enrichment-Programm wird vom Bildungsministerium getragen und regional von unterschiedlichen Institutionen und Sponsoren unterstützt.

Wir möchten Begabte mit ihren Stärken und gegebenenfalls mit ihren (Lern-)Schwierigkeiten im Unterricht entdecken, ermutigen, fördern und fordern.

Einen Überblick über Fördermaßnahmen an unserer Schule liefert unser aktueller Flyer.

Für Beratungen stehen wir Eltern sowie Schülern sehr gern zur Verfügung. Sie erreichen uns entweder direkt per email oder über das Sekretariat.

Corinna Cochanski
Koordination der Begabtenförderung, Mittelstufenleitung, zertifizierte Lehrkraft für Begabtenförderung
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Miriam Schmidt
zertifizierte Lehrkraft für Begabtenförderung, zuständig für die Orientierungsstufe
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Anna Taeger
in der Ausbildung zur zertifizierten Lehrkraft für Begabtenförderung, zuständig für die Orientierungsstufe
E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Hier am Städtischen Gymnasium wurde ab November bis Februar ein Pinguin-Projekt mit der 6. Klasse durchgeführt. Wir haben vier Parallelklassen vom 6. Jahrgang. Aus jeder Klasse wurden nur vier Leute bestimmt, die an diesem Projekt teilnehmen durften. Vielleicht fanden einige Kinder das nicht fair, aber die Lehrer wissen schon, was ihr Job ist.

Einmal wöchentlich an verschiedenen Stunden und Tagen haben wir uns getroffen und an diesem Projekt gearbeitet. Zunächst haben wir uns erst einmal alle zusammen „Forscherfragen“ überlegt, diese wurden dann auch am PC rausgesucht und erarbeitet. Unter anderem haben wir uns auch Bilder oder Livecams von den Küken angesehen. Die Forscher lebten auf einer Station, diese heißt „Cape Royds“. Das Klima hat sich da auch immer verändert. Das alles, was wir erarbeitet haben, wurde in einem Heft, was wir angelegt haben, ausführlich aufgeschrieben. Wir haben an einem bestimmten Thema entweder alleine oder zu zweit gearbeitet. Eine kleine Abwechslung war das natürlich, nicht nur, dass wir eine Stunde den Unterricht versäumt haben, sondern auch, weil wir alle viel Spaß gehabt haben. Das, was wir im Unterricht nicht mitgemacht haben, musste natürlich nachgeholt werden. Auch wenn wir schon fertig werden wollten, haben wir öfters doch schon noch Quatsch gemacht, Musik hören durften wir auch. Ab und zu kamen wir auch dazu, uns in einen Sitzkreis zu setzen und alles zu besprechen, was wir geschafft haben. Im Dezember durften wir den Forschern dann auch Postkarten schicken, bevor die Winterferien und das nächste Jahr kamen.

Wir hatten noch zwei Monate vor uns. Auch diese nutzten wir aus und freuten uns über die Postkarten, die wir von den Forschern vom Südpol mit den Antworten auf unsere Fragen erhalten haben. Als wir im Februar dann fertig waren und alle Themen so gut zusammen geknüpft waren, das daraus eine Präsentation mit Power-Point-Folien geworden ist, stellten wir unser Projekt am Informationsabend für die neuen Fünftklässler vor. Damit nicht nur die Eltern von den „noch“ Viertklässlern einen Einblick davon bekamen, was wir gemacht haben, sondern auch die Kinder selber und unsere Mitschüler, wurde unsere Präsentation auch noch mal am Tag der offenen Tür und zwei Wochen danach präsentiert.

Wir haben sehr viel Lob erhalten. Diese Zeit war echt sehr wissenswert. Frau Taeger, die diesen Kurs geleitet hat, hat uns immer Bescheid gegeben, wann unser nächstes Treffen ist oder wann wir unsere Präsentation über die Adelie-Pinguine halten. Sie hat uns sehr unterstützt, ohne sie hätten wir das nicht geschafft, auch nochmal ein Dank an Frau Taeger.

Wenn du mehr über die Forscher und die Adelie-Pinguiene wissen möchtest, guck einfach mal auf: http://www.penguinscience.com/classroom_home.php

Wie bereits in den Vorjahren nimmt auch in diesem Sommer wieder eine Schülerin unserer Mittelstufe an der JuniorAkademie in Sankt Peter-Ording teil. Von 176 Schülerinnen und Schülern, die sich aus ganz Schleswig-Holstein und Hamburg beworben haben, wurden 109 Jugendliche ausgewählt, die in den ersten beiden Ferienwochen in neun verschiedenen Kursen von Mathematik, Psychologie über Philosophie zum diesjährigen Motto „Brücken bauen“ unter Anleitung von Experten in Projektteams arbeiten werden. Unter ihnen vom STG Laura Grimm aus der 9d, die sich für den Fachbereich Biochemie entschieden hat. Wir freuen uns sehr für Laura, da diese Akademie eine weitere Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler darstellt, gemäß ihren überdurchschnittlichen Fähigkeiten auch außerschulisch bestmöglich gefördert zu werden.

Als ihre Klassenlehrerin, die Laura seitens des STG durch eine entsprechende schriftliche Empfehlung vorgeschlagen hatte, nahm ich teil an der offiziellen Eröffnung der Juniorakademie, welche am vergangenen Samstag, dem 04. Juni 2016, in Kiel an der Christian-Albrechts-Universität im Audimax stattgefunden hat. Am Vormittag begann die Eröffnung mit einer Begrüßung des Akademieleiters Dr. Peter Wenners, musikalischen und künstlerischen Genüssen sowie Grußworten der offiziellen Vertreter des Ministeriums für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein, des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung der Stadt Hamburg und der Sponsoren. Anschließend präsentierten die Experten eindrucksvoll ihr Programm für die Kurse in Sankt Peter-Ording. Der Nachmittag bot Raum für Gespräche mit der Akademieleitung und die Jugendlichen nahmen ihre Arbeit in den verschiedenen Kursen auf, wo sie bereits Freundschaften mit Gleichgesinnten knüpfen konnten, aber auch ihre ersten Aufgaben bekamen.

So muss Laura z.B. ein Referat zum Thema „Wasser“ vorbereiten, (u.a.: Eigenschaften von Wasser, Dichteanomalie, biologische Bedeutung, Sauerstoffkonzentration u.s.w.), welches sie, unter strenger Einhaltung vorgegebener Referatsanforderungen, eine Woche vor Akademiebeginn bei ihren Kursleitern einzureichen hat. Wir sind gespannt auf Lauras abschließenden Bericht im September und wünschen ihr zwei spannende, bereichernde und unvergessliche Wochen an der Nordsee! Auch weiterhin bemühen wir Lehrkräfte uns darum, geeigneten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit der Teilnahme an der Akademie, sei es in der Orientierungsstufe oder in der Mittelstufe, zu ermöglichen.

SHiB 2

Am 12.09.2011 fand in der Sparkassenakademie in Kiel die Auftakt-veranstaltung für das SHiB – Projekt in Schleswig-Holstein statt. Elf Schule machen sich auf den Weg, um der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen noch größere Aufmerksamkeit zu widmen.

Auch das Städtische Gymnasium wurde für dieses Projekt ausgewählt und mit einer umfangreichen „Schatzkiste“ bedacht. Deren Inhalt, ein kostbarer Schatz wertvoller Literatur zur Implementierung dieses Projekts an den Schulen, wurde den beteiligten Schulen in einer Feierstunde von Frau Dr. Langer überreicht.

Für das Städtische Gymnasium waren neben dem Schulleiter Herrn Bähr Frau Cochanski als Projektleiterin, Frau Klimmek und Herr Loch als Lehrkräfte, Christoph Maibaum, Viktoria Budinkov und Jule Klink als Schülerpaten, Frau Schröder-Jans als Koordinatorin der Schülerpaten sowie Frau Hahn und Herr Arnhold als Elternvertreter anwesend.

Diese Projektgruppe wird sich im laufenden Schuljahr intensiv damit befassen, das SHiB – Projekt in den Schulalltag zu integrieren und der Begabtenförderung weiteren Schub zu verleihen. Das Ministerium leistet dabei neben der umfangreichen Ausstattung der Schulen mit Fachliteratur noch weitere enorme Unterstützung. Der Schulleiter freut sich über einen Betrag von 8.000,- Euro, mit dem die Maßnahmen zur Begabtenförderung zweckgebunden unterstützt werden sollen.

Das Foto zeigt die Projektgruppe unserer Schule bei der Entgegennahme der „Schatzkisten“.

Das Förderprogramm Jugend Aktiv hat mir wertvolle Anregungen bezüglich meiner beruflichen Zukunft gegeben und meinen ursprünglichen Wunsch, Mathematik zu studieren, bestärkt. Dabei hat mir der Intelligenzstrukturtest bei Frau Fütty geholfen, meine Stärken und Schwächen besser kennen zu lernen. Auch das Rhetorikseminar bei Herrn Kienel kann ich nur weiterempfehlen. Mit seinem beeindruckenden, charismatischen Auftreten hat er uns gelehrt, wie man leichter und besser Vorträge hält oder Diskussionen führt.

Das Wichtigste des Förderprogramms ist das persönliche Coaching. Gleich im ersten Augenblick hat mein Coach, Herr Mehl, meine zentralen Charakterzüge erkannt. Natürlich sollte man von dem Coaching nicht das Unmögliche erwarten. Das Coaching unterstützt entscheidend das Herausfinden des eigenen Werdegangs. Die Entscheidung muss aber letztlich jeder selbst treffen. Der Coach vereinfacht dies durch sein Wissen und seine Erfahrung. Mein Coach wird auch während meines Studiums für meine Fragen offen sein und mir zur Seite stehen.

Das Förderprogramm bietet uns Teilnehmern Möglichkeiten, die anderen Schülern leider verwehrt bleiben, denn eigentlich benötigt jeder eine solche individuelle Förderung. Nachweislich verringert sie die Anzahl der Studienabbrüche und der Studiengangwechsel erheblich. Deshalb möchte ich nochmal betonen, dass das Förderprogramm eine große Hilfe dabei ist, die eigene Zukunft zu planen und bestmöglich zu gestalten. Die Teilnahme an Jugend Aktiv ist deshalb für jeden empfehlenswert.

 

Hier liegt ein weiterer Artikel zu Jugend Aktiv aus dem "Hamburger Abendblatt" für Sie zum Download bereit: Download (459 kB).

Junior Akademie 2012Die JuniorAkademien finden alljährlich am Anfang der Sommerferien statt und bieten interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten sowie Professoren und Wissenschaftlern zwei Wochen lang in den Sommerferien auszutauschen. Bereits im Vorfeld gibt es ein Vorbereitungstreffen, in dem sich die etwa 100 Beteiligten kennenlernen und über den Ablauf ihres kommenden Aufenthalts informieren konnten. Bereits an diesem Tag bekam man einen ersten Einblick in die Materie, mit der man sich beschäftigen würde.
Am 24. Juni schließlich, drei Tage nach Beginn der Sommerferien,  trafen sie sich dann in St. Peter-Ording am Nordsee-Internat, wo sie die nächsten Tage verbringen würden. Nach kurzen Organisationsarbeiten bekam man sein Wohnhaus und Zimmer zugeteilt, durfte es beziehen und dann eine Mensa aufsuchen. Es dauerte nicht lange, da waren alle anwesend und es ging ans „Eingemachte“. Die Teilnehmer wurden in verschiedene, kursunabhängige Gruppen aufgeteilt und durften bei peitschendem Nordseewetter eine Schnitzeljagd über das Internatsgelände zu Fuß oder mit dem mitgebrachten Fahrrad machen, um sich und das Gelände besser kennenzulernen.
Schon am Nachmittag folgte dann die erste Kursarbeit, welche, wie das alltägliche Plenum, im gleichen Schulgebäude stattfand und nicht, wie vorerst geplant, 15 Minuten entfernt in der Stadt. Regelmäßige Pausen mit Kaffee und Kuchen sowie ein vollwertiges Frühstück, Mittagessen und Abendessen aus der internatseigenen Kantine ließen auch den hungrigsten Magen zufriedenstellen. Für den Wissensdurst der Teilnehmer hatten auch die Kursleiter reichlich Material. Keine Frage blieb unbeantwortet und kein Problem ungelöst. Am Abend, nachdem sich jeder eingefunden hatte, gab es dann noch ein letztes Plenum, quasi eine Zusammenfassung des vergangenen Tages. Es wurden darüber hinaus noch Informationen und Anmeldelisten für anderweitige Projekte verteilt, wie zum Beispiel die Entfaltung der künstlerischen Ader in einem Kunstatelier oder die Möglichkeit Frühsport zu betreiben. Abschließend war um 22.00 Uhr Nachtruhe und damit Ende eines aufregenden Tages, von dem noch 13 weitere folgen sollten.
Die folgenden Tage waren geprägt von intensiven Diskussionen und Erfahrungen. Dabei ging es nicht immer nur um die verschiedenen, vorgegebenen Projekte, sondern auch um Weltanschauungen und das Sozialwesen unserer Gesellschaft. Binnen weniger Tage hatte man fast 100 neue Freunde gefunden, die die gleichen Interessen oder zumindest genauso spannende teilten. Es wurden Unterhaltungen gepflegt, die in einer normalen Schule nicht  anzutreffen waren. Selbst falls mal ein Streit in dieser harmonischen Gemeinschaft ausbrach, wurde dieser ganz anders geführt, als man ihn von 14-16-Jährigen erwarten würde. Auch die Gestaltung der Freizeit, von der es reichlich gab, war einmal nicht von Computerspielen oder Fußball eingenommen. Viel eher gab es Aktivitäten, von den Kursleitern oder Schülern selber, die sonst nicht so häufig vorkommen. Dennoch gab es natürlich auch Angebote wie Basketball, Hockey, Joggen, Wattwanderungen usw. Die Schüler für sich probierten ebenfalls Dinge aus, die sie Zuhause wohl nicht getan hätten. Während des kompletten Tages sah man kleine Gruppen über das Internatsgelände flanieren oder auf dem nahen Deich wandern, ganz vertieft in geistreiche Gespräche.
Vielen ging es während ihrer Aufenthaltszeit weniger um die Kurse als viel mehr um die Gemeinschaft, die innerhalb kürzester Zeit geschlossen für einander einstand. Während der zwei Wochen kam es nicht einmal zu Herabwürdigungen des Gegenübers, überzogener Arroganz, Beleidigungen, kurz: all das, was man leider an normalen Schulen antrifft, blieb den 100 Junioren zwei Wochen lang erspart. Es bestand kein Stress beim Lernen und die Ausgelassenheit war deutlich zu spüren.
Jeder Kurs machte Exkursionen, welche speziell auf ihr Themengebiet abgestimmt waren. Eine Gruppe reiste ins ferne Dänemark, um die dortigen Steilküsten mal auf eine andere Weise zu betrachten, wohingegen eine andere Gruppe das Technikmuseum in Berlin besichtigte. Selbst eine kleine Sprachexkursion war gegeben. Und das alles innerhalb der ersten Woche.
Dann kam das Wochenende und damit das „Bergfest“. Hier wurden nun einmal die Ergebnisse der Freizeitbeschäftigungen gezeigt. Es gab sogar ein Fußballspiel gegen ein dortiges Fußballcamp. Dieses Spiel hatte schon Tradition, wenngleich die JuAk immer verloren hatte. Allerdings nicht diesmal. Es könnte ein Beweis des Zusammenhalts der Teilnehmer sein oder natürlich einfach nur Glück, aber dieses Mal triumphierte die JuniorAkademie mit 3:0 über das Fußballcamp. So viel zum Thema: unsportliche Streber.
In der zweiten Woche dann, die allen viel zu schnell kam, wurden Vorbereitungen für die kommende Präsentation getroffen, in der die Ergebnisse der einzelnen Kurse den Eltern, Verwandten, Lehrern, anderen Gruppen und natürlich Förderern vorgestellt werden sollten. Extra dafür musste eine komplette Sporthalle umfunktioniert werden, damit sie den Anforderungen entsprach.
Und viel zu schnell kam dann auch schon der „große Tag“. Die Sachen wurden gepackt, eingeladen und jeder machte sich reisefertig. Es wurde ein letztes gemeinsames Mittagessen eingenommen und ein letztes gemeinsames Plenum abgehalten. Im Laufe des Nachmittags trafen dann auch die Gäste ein, um zu sehen, was ihr Nachwuchs geschaffen hatte. Über anderthalb Stunden folgte dann die Vorstellung der einzelnen Projekte, bis schließlich die eigentliche Präsentation durch diverse Reden von Bildungsministerin und Förderer, Schulleiter und Kursleiter eingeleitet wurde. Dagegen war die Präsentation der Schüler recht kurz, dafür aber unheimlich intensiv und aussagekräftig. Ein Kurs stellte eine neue, erfundene Sprache vor, ein anderer den Untergang der Welt am 21.12.2012 und welche physikalischen Hintergründe diese Theorie hatte, ein weiterer zeigte die Ergebnisse von zwei Wochen Maschinenprogrammierung und dann gab es noch einen, der einmal jedem Laien den ellenlangen Weg der Gesetzgebung im Detail erklärte. Abschließend verabschiedeten sich auch die Junioren von den Gästen und voneinander. Nicht wenige Taschentücher blieben an diesem Tag trocken.
Heute sind die Teilnehmer zwar alle wieder in der Schule und gehen ihre eigenen Wege, aber sie stehen dennoch alle in engem Kontakt zueinander und es gibt immer wieder Treffen von Ehemaligen, die noch einmal, und sei es auch nur für ein paar Stunden, voller Freude einander treffen und etwas unternehmen.

Städtisches Gymnasium Bad Segeberg
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