Aktuelle Termine


18.-20.06.2018

Mündliche Abiturprüfung

Erste Hilfe Kurs für die 8. Klassen


22.06.2018

Abiturentlassungsfeier (15:00 h DMS)


Zeugniskonferenzen

26.06. - 6. + 9. Klasse

28.06. - 5. Klasse; E Jhg; Q1 Jhg

02.07. - 7. + 8. Klasse


25.06.2018

Berufsinformationstag Q1 Jahrgang


06.07.2018

Letzter Schultag vor den Sommerferien

(Unterrichtsende nach der 4. Stunde)


07.07.2018

Abiball Golan-Werft Lübeck

  • Bericht einer Überlebenden

    Am 21. Mai diesen Jahres erhielten wir aus-gesprochen beeindruckenden Besuch aus Berlin. Die 92-jährige Margot Friedländer, 1921 in Berlin geboren, las vor allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9, E und Q in der ent-sprechend von Herrn Herbers und anderen fleißigen Helfern hergerichteten Sporthalle aus ihrer Autobiographie „Versuche, dein Leben zu machen". Die titelgebenden Worte hatte Margot Friedländers Mutter ihr durch eine Bekannte ausrichten lassen, sie selbst wurde 1943 zusammen mit Margots Bruder Ralph deportiert, weil die Familie dem jüdischen Glauben angehörte. Beide sollte Margot Friedländer nie wieder sehen. Ihr selbst gelang es mit Hilfe einiger der wenigen Deutschen, die sich der Ausgrenzung, Deportation und Vernichtung der europäischen Juden aktiv widersetzten, sich bis zum Frühjahr 1944 zu verstecken, bevor sie verhaftet und in das KZ Theresienstadt deportiert wurde.

    Von der Botschaft ihrer Mutter, einigen gefährlichen Situationen im Untergrund, ihrer Verhaftung und Erlebnissen im Konzentrationslager handelten die ausgewählten Passagen, die Margot Friedländer in der beeindruckend still werdenden Sporthalle vorlas. Dabei zeigte sie den Anwesenden auch ihre Bernsteinkette, das letzte Andenken an die Mutter, und den Juden-stern, den zu tragen man sie gezwungen hatte. Dem aufmerksamen Zuhörer konnte dabei nicht entgehen, wie viel Kraft es sie kostete, sich mit dem Verlust fast aller Freunde und Verwandten auseinander setzen zu müssen. In ihrer eindringlichen Botschaft an die Schülerin-nen und Schüler, „Seien Sie Mensch", wurde deutlich, was sie antreibt. Ohne Hass, ohne Bitterkeit versucht sie mit ihren Lesungen, Menschen mit ihrem Schicksal zu erreichen, in der Hoffnung, dazu beitragen zu können, dass sich so etwas nie mehr wiederholt.

    Dass ihr dies bei den allermeisten Zuhörern gelungen ist, zeigten sowohl die Stille während der Lesung als auch der lang anhaltende Applaus danach und die Fragen der Schülerinnen und Schüler im anschließenden Gespräch. Margot Friedländers Schilderungen machten noch einmal deutlich, dass die alltägliche Ausgrenzung, Vereinsamung und Angst der Betroffenen ebenso Teil des Holocaust sind wie die Greuel der Konzentrationslager. Diese sonst so abstrakt bleibenden Themen wurden an einer trotz allem lebensfrohen Frau eindrucksvoll erlebbar. Wir freuen uns daher sehr, dass wir Margot Friedländer am Städtischen Gymnasium begrüßen durften.

  • Besuch im Tierheim

    Die Philosophiegruppe der 6b/c hat sich in den letzten Wochen mit dem Thema „Mensch und Tier" beschäftigt. Jeder Schüler in der Klasse hat mit einem Partner ein Referat über verschiedene Themen gehalten. Dabei haben wir auch über das Tierheim gesprochen.

    „Woher kommt eigentlich das Geld, um die Tiere zu versorgen?", haben wir uns gefragt. Daraufhin haben wir ein wenig im Internet ge-forscht und herausgefunden, dass sie auf Spenden angewiesen sind. Wir kamen auf die Idee, auch zu spenden. Jeder von uns hat ei-nen Kuchen gebacken und wir verkauften ihn an einem Donnerstag in den großen Pausen. Dabei haben wir 137,88 € eingenommen. Wir sind dann mit dem Geld am 1. Oktober 2013 ins Segeberger Tierheim gegangen und haben das Geld in einem Briefumschlag an eine Mitarbeiterin übergeben. Danach durften wir uns alle Tiere ansehen, die dort waren. Es waren hauptsächlich Katzen im Tierheim, so-gar fünf Wochen alte. Die waren so süß!

    Uns allen tat die Katze mit nur drei Beinen leid. Schade, dass wir keine Tiere auf den Arm nehmen durften! Wir fanden es aber trotzdem toll im Tierheim und die Angestellten haben sich richtig über die Spende gefreut. Wir hoffen, dass sie mit dem Geld viel tun können, um das Leben für die Tiere schöner zu machen.

     

  • Geheimpolizisten, eine Liebesgeschichte und jede Menge Gelächter

    Zur Zeit des Kalten Krieges reist die Familie Hollander quer durch Europa, als der patriotische Amerikaner und zu cholerischen Ausbrüchen neigende PartyServiceBesitzer Walter Hollander versehentlich Fotos in einem Sperrgebiet aufnimmt. Verfolgt von der Geheimpolizei eines osteuropäischen Staates ist er gezwungen mit seiner Frau Marion und ihrer gemeinsamen Tochter Susan in die amerikanische Botschaft zu flüchten.

    Dort jedoch treffen sie auf die derzeitige Vertretung und Sohn des Botschafters, Axel Magee.
    Allerdings stellt sich schnell heraus, dass dieser auf Grund seiner Tollpatschigkeit und Naivität für den diplomatischen Dienst keinesfalls geeignet und letztendlich verantwortlich für allgemeines Chaos und das wochenlange Festsitzen der Hollanders in der Botschaft ist.

    Zu allem Überfluss und zum Entsetzen von Mr. Hollander verlieben sich Susan und Axel auch noch unsterblich ineinander. Jedoch gelingt es der Familie mit Hilfe eines äußerst komplexen Fluchtplans und nach mehreren gescheiterten Versuchen, die Botschaft schließlich heil zu verlassen.

    Auch dieses Jahr konnte die Theater-AG „Frosch im Hals" des Städtischen Gymnasiums Bad Segeberg wieder einmal ihre Zuschauer begeistern. Die aufgeführte Komödie „Vorsicht, Trinkwasser" von Woody Allen verzauberte das Publikum und bereitete ihm einen wundervollen unterhaltsamen Abend. Positive Kritiken in den Lokalblättern waren deswegen nicht sehr überraschend.

    Inszeniert wurde das Theaterstück mit insgesamt 19 Schauspielern aus dem 12. und 13. Jahrgang unter der Leitung von Kathrin Doerfel und TillOwe Ehlers. Besonders intensiv waren die Wochen für die Schauspieler wie auch für die Regisseure kurz vor der Premiere. Geprobt wurde meist noch bis in die späten Abendstunden, um Texthänger auszubessern oder diverse Kleinigkeiten am Bühnenbild oder Kostüm zu ändern. Gerade diese Zeit kostete viel Kraft und Nerven, hauptsächlich für die aufopferungsvolle Frau Doerfel, die leider in der Woche vor den Auftritten allein Regie führen musste, da Herr Ehlers durch eine Klassenfahrt verhindert war. Schließlich entwickelte sich das Stück zu einem vollen Erfolg, so dass es all die geopferte Freizeit und Mühen wert war.

    Ob die TheaterAG „Frosch im Hals" nächstes Jahr überhaupt wieder ein Theaterspiel auf die Bühne bringen kann, ist leider noch ungewiss. Denn schon dieses Jahr hatten die Teilnehmer mit ungünstig gelegtem Nachmittagsunterricht zu kämpfen, was zu Probenausfällen führte und die Arbeit in der in AG erschwerte.

  • Landesentscheid Staffelmarathon: Running-Team des STG erkämpft 3. Platz

    Helgoland 2014

    Die Nervosität stieg immer höher, denn am Freitag dem 13. um 7:10 ging es los. Das Läuferteam des Städtischen Gymnasiums fuhr nach Helgoland.

    Erst nach einer zweistündigen und für die meisten langweiligen Busfahrt kamen wir am Fährhafen in Büsum an. Zuerst wurde das Gepäck verladen und dann stiegen alle ein und es ging los. Nach einer anderthalb-stündigen Schaukelei mussten manche von uns fast zu Spucktüten greifen oder sich in die Toilette verziehen.

    Doch nach einiger Zeit war auch das vorbei und wir gelangten sicher an Land, wo wir in einer Schule Quartier bezogen. Jede Schulmannschaft schlief meist zu dritt in einem engen Klassenraum. Das STG teilte sich ein Zimmer mit Leezen und der Schule Schwentinental. Nach dem Auspacken zogen sich unsere Läufer und Läuferinnen um und es wurde nochmal ordentlich trainiert.

    Danach wurde eine Teambesprechung gehalten, danach wurde die Frühstücksliste aufgestellt und dann schließlich eingekauft. Am Abend gingen alle Mannschaften um 17:30 zur Nudelparty und genossen die Show, wo unter anderen auch ein fünffacher Deutscher Meister im Hip Hop seine Choreographie für die Weltmeisterschaft vorführte. Danach folgte noch eine Teambesprechung, ein paar Runden "Stadt, Land, Fluss" und und das Vorbereiten auf den großen Tag. Danach hieß es Bettzeit und erholen.

    Am nächsten Morgen genoss das Laufteam in aller Ruhe ihr selbst gekauftes Frühstück, während alle anderen zur Nordseehalle hetzen mussten und wieder zurück. Jetzt hieß es Aufwärmen und zum Start laufen. Dann ging es auch schon los und die über 400 Läufer gaben alles.

    Nach dem Lauf hatte das Team von Herrn Moeller noch reichlich Freizeit vor der Siegerehrung. Um 14:30 war es dann endlich soweit. Die spannende und nervenzerreißende Siegerehrung ging los. Dort bekam das Städtische Gymnasium Bad Segeberg eine Bronzemedaille und erreichte somit den dritten Platz! Nach der Siegerehrung mussten alle wieder nach Hause und um 22:30 waren alle daheim.

  • Rauchende Köpfe in der Pausenhalle

    Am 24. September 2011 hat zum 50. Mal das Schulschachturnier stattgefunden, bei dem jeder mitmachen konnte, solange er nur zur Schule geht. Vertreten waren alle Altersklassen: Vom 8-jährigen Samuel Philipp, für den es das erste Schulschachturnier war, bis zum 18-jährigen Oberstufenschüler, der schon einige Erfahrung hatte. Die Spieler bestritten neun Schachpartien mit einer Zeitbegrenzung von nur 10 Minuten pro Person und Partie – das konnte schnell zur Zeitnot führen!

    Nach über drei Stunden mit spannenden Schachpartien standen die Gewinner fest. Florian Wegner vom Städtischen Gymnasium gewann die Wertung der Vereinsspieler mit 8,5 Punkten, was bedeutet, dass er nur eine Partie Remis gespielt und die restlichen acht gewonnen hat. Dicht auf den Fersen folgte ihm der Zweitplatzierte Mirko Neitzel mit 8 Punkten. In der Wertung der vereinslosen Spieler gewann Dennis Müller von der Dahlmannschule mit 5,5 Punkten. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums gab es für alle Teilnehmer tolle Preise, etwa Schachbücher, Schachplakate, kleine Spielzeuge oder Schokolade. Außerdem wurden als Sonderpreise drei Schachspiele und ein sehr dickes Schachbuch verlost, über die sich die Ausgelosten besonders gefreut haben.

    Bedanken möchte ich mich bei Herrn Roggon und Christopher Ohlow für die tolle Organisati-on und den reibungslosen Ablauf. Ein besonderer Dank gilt Frau Roggon, die uns mit großartigem Kuchen versorgte!

    Von den insgesamt 18 Schachspielern war ich leider das einzige Mädchen. Es wäre deshalb schön, wenn noch weitere Mädchen, aber natürlich auch Jungs, einfach mal bei der Schach- AG am Mittwoch und Donnerstag in der Mittagspause vorbeischauen würden. Denn Schach macht Spaß – und trainiert auch noch die Konzentrations- und Denkfähigkeit.

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  • Studienfahrt nach Sorrent

    Am Dienstag, den 28.9.2010 traf sich der Profilfachkurs Biologie von Herrn Klocke um kurz vor 10 Uhr am Hamburger Flughafen. Eine erwartungsvolle Spannung war nicht nur an dem Morgen, sondern auch schon in der Woche zuvor im Unterricht deutlich spürbar. Um 11:50 h flogen wir dann mit Air Berlin nach Neapel, wo wir von einem Bus abgeholt wurden. Während der ca. 1,5-stündigen Fahrt nach Sorrent, die entlang der Küste des Golfs von Neapel führte, konnte jeder einen ersten Eindruck und Vorgeschmack auf die kommende Woche bekommen. Gegen 16.30 Uhr erreichten wir das Feriendorf Santa Fortunata, wo wir in kleinen Holzbungalows untergebracht wurden. Die Bungalows sind unter Olivenbäumen angeordnet, die meisten mit Blick auf den Golf von Neapel und den Vesuv. Nach dem Bezug der Hütten gab es am ersten Abend im Restaurant des Feriendorfes ein gemeinsames Abendessen (Pasta satt). In der weiteren Woche war jede Bungalowgruppe selbst fürs Kochen und die Beköstigung zuständig. Dazu bekam jeder bzw. jede Gruppe einen Geldbetrag, mit dem es zu haushalten galt, was sich aber im Nachhinein als ausreichend und nicht so schwierig herausstellte. Nach dem Abendessen trafen wir uns auf der Terrasse einer Hütte zu unserem ersten Referat „Die Macchia, Anpassungen von Pflanzen an trockene Standorte“. Jeder Teilnehmer musste während der Woche zu einem Thema ein Referat halten. Mittwoch Vormittag bekamen wir anhand einer geführten Wanderung (ca. 3 Std.) Informationen über die mediterrane Flora (Macchia), über Anbau und wirtschaftliche Nutzung. Nach einer kurzen Mittagspause gab es durch die nächste Referatgruppe eine Stadtführung durch Sorrent. Einkaufen, Baden im Meer und abendliches Kochen rundeten den Tag ab. Am Donnerstag stand die Ganztagsexkursion auf die Insel Capri auf dem Programm, eine wunderschöne, aber sehr bergige Insel. Man könnte sie auch die Insel der 100.000 Stufen nennen, die beim Rundweg über die Insel, vorbei am Arco Naturale sowie den Ferraglione Felsen, zu absolvieren sind. Hier erfuhren wir etwas über die Insel, die berühmten blauen Eidechsen und über Endemismus. Der Freitag war zweigeteilt: Vormittags Aufstieg auf den Vesuv mit Informationen über Vulkanismus und die Geschichte des Vesuvs und nachmittags Pompeji, dessen Besichtigung ebenfalls von einer Gruppe vorbereitet war. Am Samstag ging es nach Neapel, wo vormittags die Besichtigung der Altstadt auf dem Programm stand, was zumindest aber von den Damen als langersehnte Shoppingtour „missbraucht “ wurde. Nachmittags gab es eine Führung „Neapel unterirdisch“. Am Sonntag erwartete uns dann eine meeresbiologische Exkursion in Nettuno. Nach der Ausgabe von Schnorcheln und Flossen sowie einer kurzen Einführung gab in zwei Gruppen eine von einem Tauchlehrer geführte Schnorcheltour. Nach der Mittagspause und einer Pizzastärkung konnte sich jeder mit den vormittags gesehenen und mitgebrachten Tieren (Seeigel, Seegurken, Seesterne, Fische usw.) in einer Art Praktikum näher beschäftigen bzw. diese sezieren. Am Montag durfte dann einmal ausgeschlafen werden, da die Schiffstour nach Amalfi entlang der wunderschönen Küste erst am späten Vormittag losging. Leider konnte nicht jeder diese Tour so genießen wie gedacht, da der über Nacht aufgekommene Wind die Fahrt unruhiger werden ließ. Auf dem Rückweg fuhren wir zwar mit dem Bus, die vielen Kurven wirkten sich aber ähnlich aus. In Sorrent zurück, konnte jeder noch einmal bummeln, die letzten Souvenir-Einkäufe tätigen, bevor wir uns zu einem letzten gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria trafen. Am späten Abend zurück in Santa Fortunata galt es dann die Hütte zu reinigen und die letzten Stunden zu überbrücken, da wir am nächsten Morgen schon um 5 Uhr vom Bus abgeholt wurden. Die Rückfahrt und der Rückflug gestalteten sich dementsprechend auch sehr ruhig.

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